Water Science Alliance — Kräfte bündeln

Die wissenschaftliche Kompetenz der deutschen Wasserforschung ist in einzelnen Bereichen hervorragend, jedoch sind insbesondere die nationale Vernetzung und die internationale Sichtbarkeit des gesamten Forschungsfeldes unzureichend. Die Water Science Alliance schafft Strukturen, die dazu beitragen, das vorhandene Potenzial der deutschen Wasserforschung bei der Entwicklung und Bearbeitung komplexer und interdisziplinärer Forschungsthemen innerhalb thematischer Verbünde besser zu nutzen. Die Komplementarität der Forschungseinrichtungen (große Forschungseinrichtungen und Universitäten) führt zu Synergien durch die gemeinsame Nutzung von Infrastrukturen, Observatorien und Großgeräten sowie durch die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und den Austausch von Fachwissen.


16. Water Research Horizon Conference 2026

Jetzt Poster einreichen und anmelden!

14. - 15. September 2026 | Berlin

Auf der Water Research Horizon Conference 2026, die in Zusammenarbeit mit der DGL-Tagung in Berlin am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) vom 14.09 bis zum 15.09.2026 stattfindet, werden vier thematische Sessions angeboten. Die diesjährige Konferenz trägt den Titel “Theoria cum praxi: zukunft | wasser | gestalten”, angelehnt an den berühmten Leitsatz von Gottfried Wilhelm Leibniz.

Wir laden Sie ein, einen Abstract für eine Posterpräsentation im Rahmen der 16. Water Research Horizon Conference (#WRHC2026) einzureichen.

Abstract Einreichung | Jetzt anmelden!

 


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Aktuelles

  • Undine Award 2026 Preis für das Projekt „Dezentraler Wasserrückhalt im Wald“

    WSA gratuliert Dr. Heike Puhlmann & Team zum Undine Award "Lebensquelle"

    Dr. Heike Puhlmann und ihr Team erhielten den Preis für das Projekt „Dezentraler Wasserrückhalt im Wald“ an der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA). Das Projekt setzt in Pilotversuchen Maßnahmen zum Wasserrückhalt, wie z.B. das Anlegen von Rigolen, Verdunstungsmulden oder Versickerungsgräben, um. Gemeinsam mit der Maßnahmenumsetzung sind in dem Projekt auch Informations- und Bildungskomponenten enthalten. Auf der Webseite der FVA können Steckbriefe einzelner Maßnahmen sowie ein Infoblatt mit Praxistipps angesehen und heruntergeladen werden. Außerdem finden regelmäßig Schulungen, Workshops und Exkursionen statt, bei denen die Maßnahmen vorgestellt und mit Forstleuten diskutiert werden. Das Preisgeld soll insbesondere dafür eingesetzt werden, diesen Wissenstransfer durch Anschauungsobjekte oder Erklärvideos auszubauen.

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  • Auszeichnung Dr. Stephanie Spahr erhält Preis der Wasserchemischen Gesellschaft

    WSA gratuliert Dr. Stephanie Spahr zum Preis der Wasserchemischen Gesellschaft

    IGB Forschungsgruppenleiterin Dr. Stephanie Spahr wurde mit dem Preis der Wasserchemischen Gesellschaft ausgezeichnet. Geehrt wurde sie im Rahmen der Jahrestagung “Wasser 2026” in Kiel. Der Preis wurde ihr für ihre umfassenden Arbeiten zur chemischen Belastung urbaner Gewässer und zur Aufbereitung von Regenwasser als Wasserressource mit ihrer Forschungsgruppe "Organische Schadstoffe” verliehen.

    Lesen Sie mehr im Beitrag des Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB).
  • Kommentar zum UNU-INWEH Global Water Bankruptcy Report

    WSA kommentiert den UNU-INWEH Global Water Bankruptcy Report

    Der Vorstand der Water Science Alliance e.V. kommentiert den UNU-INWEH Global Water Bankruptcy Report. Mit dem Bericht wird die “Bankrotterklärung” als neues Narrativ eingeführt. Er betont die Notwendigkeit einer wissenschaftsbasierten, interdisziplinären Anpassung an strukturelle Wasserdefizite und langfristige Auswirkungen. Die WSA unterstützt diese Agenda seit Jahren. Wichtig ist, Wasserbilanzierung transparent zu gestalten, Wasserverwendung klar zu priorisieren, Governance zu stärken und soziale, ökologische und wirtschaftliche Aspekte zu integrieren. Der Bericht fordert eine Neuausrichtung der Wasserbewirtschaftung, um innerhalb biophysikalischer Grenzen zu bleiben, und unterstreicht die Dringlichkeit von Maßnahmen. Wir laden die Wasserforschungsgemeinschaft ein, gemeinsam nachhaltige, umsetzbare wissenschaftliche Lösungen vorzuschlagen.

    Kommentar lesen (ENG)