Aktuelles

  • Kommentar zum UNU-INWEH Global Water Bankruptcy Report

    WSA kommentiert den UNU-INWEH Global Water Bankruptcy Report

    Der Vorstand der Water Science Alliance e.V. kommentiert den UNU-INWEH Global Water Bankruptcy Report. Mit dem Bericht wird die “Bankrotterklärung” als neues Narrativ eingeführt. Er betont die Notwendigkeit einer wissenschaftsbasierten, interdisziplinären Anpassung an strukturelle Wasserdefizite und langfristige Auswirkungen. Die WSA unterstützt diese Agenda seit Jahren. Wichtig ist, Wasserbilanzierung transparent zu gestalten, Wasserverwendung klar zu priorisieren, Governance zu stärken und soziale, ökologische und wirtschaftliche Aspekte zu integrieren. Der Bericht fordert eine Neuausrichtung der Wasserbewirtschaftung, um innerhalb biophysikalischer Grenzen zu bleiben, und unterstreicht die Dringlichkeit von Maßnahmen. Wir laden die Wasserforschungsgemeinschaft ein, gemeinsam nachhaltige, umsetzbare wissenschaftliche Lösungen vorzuschlagen.

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  • Ökologie des Globalen Wandels WSA-Mitglied mit Professur an der Ruhr-Universität Bochum

    WSA gratuliert Prof. Dr. Linda Weiss zur Professur an der RUB

    WSA-Mitglied Linda Weiss verstärkt die Fakultät für Biologie und Biotechnologie an der Ruhr-Universität Bochum seit dem 01. Januar 2026 mit ihrer Global Change Ecology Professur. Am 28. Januar 2026 hielt sie ihre Antrittsvorlesung mit dem Titel „Molecular Mechanisms of Phenotypic Plasticity: Adaptive Responses Meet Global Change“. Wir gratulieren zu dieser bedeutenden Berufung und freuen uns auf die gemeinsamen Aktivitäten im Rahmen der Water Science Alliance.

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  • 15. Water Research Horizon Conference Auf dem Weg zu nachhaltigen urbanen Wasserkreisläufen

    Bericht über die 15. Water Research Horizon Conference

    Städte stehen vor großen Herausforderungen: Klimawandel, Umweltverschmutzung und stetige Urbanisierung belasten urbane Wassersysteme. Die 15. Water Research Horizon Conference der Water Science Alliance, ausgerichtet an der Ruhr-Universität Bochum, brachte Expert:innen aus Forschung, Praxis, Politik und Zivilgesellschaft zusammen, um interdisziplinäre Lösungsansätze für nachhaltige urbane Wasserkreisläufe zu diskutieren. Mit Schwerpunktsetzung auf Natur-basierte Lösungen, Wasser-Energie-Nexus und Schwammstadt-Konzepte zeigte die Konferenz, wie wichtig kooperativer Austausch und innovative Ideen sind, um zukunftsfähige Wassersysteme zu gestalten.

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  • KI-Workshop von BfG und WSA KI in der Wasserforschung - Chancen, Potenziale und Herausforderungen

    Bericht zum KI-Workshop von BfG und WSA

    Im gemeinsamen Workshop der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) und der Water Science Alliance, welcher am 8. und 9. Oktober 2025 in Koblenz stattfand, diskutierten 120 Fachleute aus Bund, Ländern, Universitäten und Forschungseinrichtungen wie die Potenziale vom Einsatz künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen in der Praxis genutzt werden können. Am ersten Veranstaltungstag wurde in vier thematischen Sessions “Gewässerkunde”, “Wasserhaushalt”, “Bild- und Videoverarbeitung”, sowie “Generative KI” ein breites Spektrum an Fachvorträgen geboten. Am zweiten Tag stand der Austausch im Mittelpunkt: Beim World Café diskutierten rund 50 Teilnehmende an fünf Thementischen über die Chance und Herausforderungen des KI-Einsatzes in verschiedenen Anwendungsgebieten.

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  • Stellungnahme zu den Arbeitspapieren aus den Koalitionsverhandlungen von CDU/CSU und SPD

    WSA empfiehlt 3 zentrale Anpassungen

    Die WSA hat die Entwürfe der Koalitionsarbeits-gruppen mit großem Interesse wahrgenommen. Sie begrüßt ausdrücklich die klaren Bekenntnisse zum Forschungsstandort Deutschland, empfiehlt aber dringend drei zentrale Anpassungen in der Forschungs- bzw. Wasser- und Gewässerpolitik. Diese Aspekte sollten sich auch im finalen Koalitionsvertrag wiederfinden – denn Wasser und Binnengewässer sind für Deutschland zentrale, kritische und sicherheitsrelevante Ressourcen.

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  • Der Flut begegnen Interview mit Prof. André Niemann

    Germany's Growing Climate Challenge

    Deutschland sieht sich mit einer alarmierenden Zunahme schwerer Überschwemmungen konfrontiert, wobei Regionen von Nordrhein-Westfalen bis Bayern zunehmend von extremen Wetterereignissen betroffen sind. Mit der Verschärfung des Klimawandels stellen häufigere und intensivere Überschwemmungen ein erhebliches Risiko für gefährdete Gebiete dar, was die dringende Notwendigkeit widerstandsfähiger Lösungen zum Schutz von Gemeinden und Infrastruktur unterstreicht.

    Die Basis für dieses Interview legte ein Artikel in der gwf. Lesen Sie hier den vollständigen Artikel: Die wachsende Herausforderung des Hochwassermanagements.

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  • Erster WSA Career Navigator Grant bewilligt

    Auf dem Weg zum Experten: Die Elektrofischereilizenz als Schlüssel zur Fischökologie

    Die Wasserwelt ist für das ökologische Gleichgewicht von entscheidender Bedeutung, wobei Fische als Indikatoren für die Wasserqualität eine zentrale Rolle spielen. Stefan Grosenick von der Arbeitsgruppe Aquatische Ökologie an der Universität Duisburg-Essen, der kürzlich die erste WSA Career Navigator Förderung erhalten hat, erwirbt derzeit eine Lizenz für Elektrofischerei, um sein Fachwissen zu erweitern und einen Beitrag zum Schutz der Gewässer zu leisten.

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