6. Water Research Horizon Conference
Water interfaces
Grenzflächen spielen eine entscheidende Rolle im Wasserkreislauf, insbesondere bei den Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Kompartimenten und Ökosystemen wie der Hydrosphäre und der Biosphäre. Der terrestrische Zweig der Hydrosphäre ist eng mit der Biosphäre verbunden, wobei die Vegetation den Boden, die Atmosphäre und die Wasserkörper durch Prozesse wie die Wasseraufnahme und die Optimierung der Energieflüsse beeinflusst. Die Emission und Aufnahme von Gasen und Partikeln durch die Biosphäre wirkt sich indirekt auf den Wasserkreislauf aus, indem sie die Treibhausgaskonzentrationen und die Wolkenbildung verändert und sich auf die Evapotranspiration und den Niederschlag auswirkt. Die Ökohydrologie, die sich mit den Wechselwirkungen zwischen dem Wasserkreislauf und ökologischen Systemen befasst, macht rasche Fortschritte und berücksichtigt sowohl natürliche als auch vom Menschen verursachte Einflüsse auf die Wassersysteme. Die anthropogenen Einflüsse, die durch Bevölkerungswachstum, Energie- und Nahrungsmittelbedarf sowie wirtschaftliche Aktivitäten bedingt sind, stellen eine Herausforderung für die Nachhaltigkeit der Wassersysteme und die Wasserqualität dar, insbesondere im Zusammenhang mit der Ernährungssicherheit und den sich ändernden Verbrauchsmustern. Wirksame Strategien sind erforderlich, um eine effiziente Wassernutzung und -bewirtschaftung zu gewährleisten und dabei den wachsenden Bedarf und die möglichen Auswirkungen des Klimawandels auf die Wasserressourcen zu berücksichtigen.